Max-Spohr-Preis 2024: Die Jury stellt sich vor

Dr. Jean-Luc Vey – engagiert sich seit mehr als 20 Jahren für LGBT*IQ-Menschen am Arbeitsplatz. Er ist Mitgründer und Vorstand der Prout At Work-Foundation, die sich für LGBT*IQ-Chancengleichheit in der Arbeitswelt einsetzt.
Ludger Ramme – ist Verbandsdirektor der Europäischen Interessenvertretung der ULA. Zuvor war er über 20 Jahre lang Hauptgeschäftsführer des Dachverbandes der Führungskräfte in Deutschland. Zusätzlich war er 25 Jahre im Vorstand des Europäischen Dachverbandes CEC-European Managers, zuletzt 6 Jahre als Präsident und damit Sprecher von 1 Million Führungskräften in 15 Ländern der EU.
Franziska Kaiser – ist Diversity-, Equity- and Inclusion Consultant bei UHLALA. Gegründet von Stuart Bruce Cameron setzt sich die Uhlala Group seit 2009 für gelebte Wertschätzung und echte Chancengerechtigkeit für LGBTIQ+ in der Arbeitswelt ein.
Der Völklinger Kreis dankt der Jury für ihr Engagement!
(Foto: Die diesjährige Jury bei der finalen Sitzung am 3. August 2024 in Düsseldorf. V.l.n.r.: Jean-Luc Vey, Franziska Kaiser, Margarete Voll, René Müller, Fabienne Stordiau und Leon Dietrich. Nicht im Bild: Prof. Dr. Sonja Würtemberger, Ludger Ramme, Helen Koch und Volker Borchers.)
Max-Spohr-Preis 2022: Die Preisträger*innen stehen fest
Die 4 Preisträger*innen des renommierten Max-Spohr-Preises für 2022 stehen fest.
Auch dieses Jahr bewarben sich erneut zahlreiche Unternehmen und Kommunen für den Max-Spohr-Preis. Dennoch gelang es der Jury eindeutige Spitzenreiter zu identifizieren.
„Besonders gespannt sind wir auf die Veröffentlichung des ersten Max-Spohr-Preises für kleine und mittlere Unternehmen – diese Preiskategorie feiert dieses Jahr Premiere“, so VK-Vorsitzender und Diversity-Vorstand Matthias Weber.
Die Bekanntgabe der Preisträger*innen erfolgt zeitgleich mit der Verleihung auf der Max-Spohr-Preis Gala am 30. Juni in Düsseldorf. Nachdem bei der letztmaligen Ehrung in 2020 aufgrund der damals geltenden Corona-Schutzmaßnahmen auf eine Gala verzichtet werden mußte, wird die diesjährige Bekanntgabe der Preisträger*innen und die Verleihung des Preises wieder mit einer Gala gefeiert. Die Planungen hierfür laufen auf Hochtouren.
Traditionell richten vorherige Preisträger*innen die Gala aus. Dies ist vor allem organisatorisch ein großer Aufwand. Wir danken der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Robert Bosch GmbH für ihr großartiges Engagement!
Die Jury
Die unabhängige Jury war dieses Jahr außerordentlich prominent besetzt und hat sich nach einer vorherigen intensiven Auseinandersetzung mit den eingesandeten Unterlagen in der finalen Sitzung auf die diesjährigen Preisträger*innen geeinigt.
Damit diese Unterlagen der Jury auch den richtigen Überblick und Einblick vermittelten, saß bereits seit letztem Jahr ein Team an den nun verwendeten Bewerbungsbögen, um diese den diesjährigen Anforderungen anzupassen. Dabei nahm vor allem eine Besonderheit des diesjährigen Max-Spohr-Preis einen breiten Raum bei den Anpassungen ein: die Vergabe eines eigenen Preises an ein Unternehmen aus der Kategorie KMU – Kleine und Mittlere Unternehmen.
Für den diesjährigen Max-Spohr-Preis hatte man sich entschieden, diesen Unternehmen mehr Sichtbarkeit zu geben, da bisherigen Untersuchungen zufolge in dieser Kategorie Diversity in vielen Bereichen noch am Anfang steht. Umso mehr freuen wir uns jetzt, dieses Jahr mit dem Max-Spohr-Preis ein Unternehmen hier hervorheben zu können, welches beispielhaft vorangeht.
Wir danken allen Jury-Mitgliedern, dass Sie mit Ihrer Juryarbeit diesen wichtigen Preis für Diversity mit Schwerpunkt auf LGBTIQ* gemeinsam unterstützen:
Filiz Albrecht – Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin der Robert Bosch GmbH – Preisträgerin des MSP 2020
Daniel Baranowski – Hauptamtlicher Vorstand der Magnus Hirschfeld Stiftung
Stuart Cameron – Gründer und CEO der Uhlala Group
Elisabeth Wilfart – Landeshauptstadt Düsseldorf, Preisträgerin 2020
Stefan Kiefer – Geschäftsführer der Charta der Vielfalt e.V.
Ludger Ramme – Verbandsdirektor ULA – Deutscher Führungskräfteverband
Jean-Luc Vey – Vorstand der ProutAtWork Stiftung
Margarete Voll – Initiatorin der Wirtschaftsweiber und langjähriges Jurymitglied des MSP
Victoria Wagner – Gründerin und CEO von BeyondGenderAgenda
Matthias Weber – Vorsitzender des Vorstands Völklinger Kreis
Max-Spohr-Preis 2022: Die Jury stellt sich vor
Victoria Wagner ist erfahrene Seriengründerin und passionierte Kommunikationsexpertin. Anfang 2020 gründete sie BeyondGenderAgenda, ein hochkarätig besetztes Netzwerk für Diversität, Chancengerechtigkeit und Inklusion.
Stefan Kiefer ist Geschäftsführer des Charta der Vielfalt e.V. Gemeinsam mit dem Vorstand und dem Team der Charta setzt er sich dafür ein, dass ein bewusster Umgang mit Vielfalt nicht mehr als optional verstanden wird, sondern als elementarer Erfolgsfaktor für Unternehmen und Organisationen erkannt und gelebt wird.
Margarete Voll kennt männlich geprägte Organisationen aus eigener Erfahrung sehr gut. In jeder ihrer beruflichen Situationen nutzte sie ihre Einflussmöglichkeiten, um die Offenheit für diverse Besetzung insbesondere von Führungsteams zu erhöhen.
Stuart Bruce Cameron ist Gründer und CEO der Uhlala Group und setzt sich seit 2009 gemeinsam mit seinem Team für gelebte Wertschätzung und echte Chancengerechtigkeit für LGBTIQ+ in der Arbeitswelt ein.
Frau Filiz Albrecht ist seit 2021 Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin bei Bosch.
Dr. Jean-Luc Vey ist seit mehr als 20 Jahren bei der Deutsche Bank AG im IT Bereich, hauptsächlich für Innovation, Digitalisierung und Agile Transformation, tätig.
Ludger Ramme passt in keine Box. Er ist Jurist, Rechtsanwalt, Life-Coach und Mediator. Er ist seit über dreißig Jahren verheiratet und hat drei Söhne und zwei Enkel. Mit 50 Jahren hat er sich geoutet und lebt heute offen schwul.
Daniel Baranowski arbeitet seit 2015 als wissenschaftlicher Referent für die Bereiche Kultur, Geschichte und Erinnerung bei der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld (BMH) und ist aktuell interimistisch Geschäftsführender Vorstand der BMH. Er hat das „Archiv der anderen Erinnerungen“, in dem Lebensgeschichten von LSBTIQ* gesammelt und erschlossen werden, aufgebaut. Zuvor hat er im Bereich der Holocaustforschung gearbeitet. Er wünscht sich, dass seine Töchter ohne Angst vor einem Coming-out aufwachsen und versteht die ihm oft gestellte Frage, warum er sich als cis heterosexueller Mann für LSBTIQ* einsetze, nicht.
Wir freuen uns, dass wir als Vertreterin der Landeshauptstadt Düsseldorf – Trägerin des Max-Spohr-Preises 2020 – Elisabeth Wilfart für die diesjährige Jury gewinnen konnten. Elisabeth Wilfart ist die Leiterin des Amt für Gleichstellung und Antidiskriminierung Düsseldorf und verantwortet das Diversity-Management der Landeshauptstadt, die am 30. Juni zusammen mit der der Robert Bosch GmbH – ebenfalls Preisträgerin 2020 – die Gala zum diesjährigen Max-Spohr-Preis in Düsseldorf ausrichten wird.
Matthias Weber ist Vorsitzender des Vorstands Völklinger Kreis und zuständiger Diversity-Vorstand des Verbands. Er engagiert sich seit Jahren intensiv für die Vermittlung von Diversity-Konzepten und Diversity Management in Deutschland und ist die treibende Kraft der Diversity-Projekte des Völklinger Kreis e.V., wie der DiverseCity Tagungsreihe, der Diversity Studie des Verbands oder, wie hier, dem Max-Spohr-Preis.


