Video der Preisübergabe vor Ort

Keynote von Michel Friedman auf der Max-Spohr-Preis-Verleihung 2026

Eindrucksvolle Verleihung des Max-Spohr-Preises 2026 in Frankfurt am Main

Max-Spohr-Preis 2026 in Frankfurt am Main

Videobotschaft des Regierenden Bürgermeisters von Berlin Kai Wegner

Max-Spohr-Preis 2022 geht in die finale Phase

Am 30. Juni 2022 ist es wieder so weit: der Max-Spohr-Preis wird verliehen. Dies ist bereits die 11. Vergabe dieses einzigartigen Diversity-Preises. Seit 2001 zeichnet der Völklinger Kreis damit alle zwei Jahre Unternehmen und öffentliche Organisationen für vorbildliches Diversity-Management mit Schwerpunkt auf LGBTIQ* aus.

Die Bekanntgabe der Preisträger*innen erfolgt zeitgleich mit der Verleihung. Diese findet dieses Jahr in Düsseldorf statt. Die Planungen hierfür laufen auf Hochtouren. Traditionell richten vorherige Preisträger*innen die Gala aus. Dies ist vor allem organisatorisch ein großer Aufwand. Wir danken der Landeshauptstadt Düsseldorf und der Robert Bosch GmbH für ihr großartiges Engagement!

Doch bevor ein Preis verliehen werden kann, müssen erstmal Preisträger*innen ermittelt werden. Daher rief der Völklinger Kreis mit Beginn des Jahres Unternehmen und öffentliche Einrichtungen auf, sich für den diesjährigen Max-Spohr-Preis zu bewerben. Die Bewerbungsphase lief bis zum 6. März. Bis dorthin mussten alle Bewerbungsbögen und dazugehörige Unterlagen beim Völklinger Kreis eingegangen sein.

Damit diese Unterlagen der Jury auch den richtigen Überblick und Einblick vermitteln, saß bereits seit letztem Jahr ein Team an den nun verwendeten Bewerbungsbögen, um diese den diesjährigen Anforderungen anzupassen. Dabei nahm vor allem eine Besonderheit des diesjährigen Max-Spohr-Preis einen breiten Raum bei den Anpassungen ein: die Vergabe eines eigenen Preises an ein Unternehmen aus der Kategorie KMU – Kleine und Mittlere Unternehmen.

Für den diesjährigen Max-Spohr-Preis hatte man sich entschieden, diesen Unternehmen mehr Sichtbarkeit zu geben, da bisherigen Untersuchungen zufolge in dieser Kategorie Diversity in vielen Bereichen noch am Anfang steht. Umso mehr freuen wir uns nun, dieses Jahr mit dem Max-Spohr-Preis ein Unternehmen hier hervorheben zu können, welches beispielhaft vorangeht.

Die Zeit zwischen dem Ende der Bewerbungsphase und der Preisvergabe ist die Zeit der Jury. Diese befasst sich in dieser Zeit intensiv mit den vorliegenden Bewerbungen. Wie in den Jahren zuvor setzt der Völklinger Kreis hierfür eine unabhängige Jury zur Beurteilung der Bewerber ein. Und diese Jury ist in diesem Jahr etwas ganz Besonderes, denn noch nie war diese so hochkarätig:

Filiz Albrecht, Geschäftsführerin und Arbeitsdirektorin der Robert Bosch GmbH – Preisträgerin des MSP 2020
Daniel Baranowski, Hauptamtlicher Vorstand der Magnus Hirschfeld Stiftung
Stuart Cameron, Gründer und CEO der Uhlala Group
Elisabeth Wilfart von der Landeshauptstadt Düsseldorf, Preisträgerin 2020
Stefan Kiefer, Geschäftsführer der Charta der Vielfalt e.V.
Ludger Ramme, Verbandsdirektor ULA – Deutscher Führungskräfteverband
Jean-Luc Vey, Vorstand der ProutAtWork Stiftung
Margarete Voll, Initiatorin der Wirtschaftsweiber und langjähriges Jurymitglied des MSP
Victoria Wagner, Gründerin und CEO von BeyondGenderAgenda
Matthias Weber, Vorsitzender des Vorstands Völklinger Kreis

Wir danken bereits jetzt allen Jury-Mitgliedern, dass Sie mit Ihrer Juryarbeit diesen wichtigen Preis für Diversity mit Schwerpunkt auf LGBTIQ* gemeinsam unterstützen.

Ihre Bewerbung für den Max-Spohr-Preis

Sehr geehrte Bewerber*innen,

der Max-Spohr-Preis ist DER Preis, mit dem alle zwei Jahre Unternehmen und öffentliche Einrichtungen in Deutschland geehrt werden, die auf vorbildliche Weise Vielfalt in ihren Organisationen durch umfassendes Diversity Management unterstützen.
Der preisstiftende Berufsverband Völklinger Kreis sieht die Umsetzung des ganzheitlichen Diversity-Gedankens als eines der zentralen Ziele seiner Arbeit.

Bei der Vergabe des Max-Spohr-Preises wird ergänzend ein Schwerpunkt gesetzt bei Instrumenten zur Förderung der Kerndimension „Sexuelle Identität“ und Programmen für lesbische, schwule, bisexuelle sowie trans- und intergeschlechtliche (LGBTI) Mitarbeiter*innen.

Nun ist es wieder soweit. Vom 10. Januar bis zum 06. März 2022 können Bewerbungen für den diesjährigen Preis eingereicht werden.

In diesem Jahr sind erneut vier Preise ausgelobt. Die Preise im einzelnen:

  • Max-Spohr Preis zur Ehrung von Unternehmen im privaten Sektor
  • Max-Spohr Preis zur Ehrung von öffentlichen Einrichtungen
  • Max-Spohr Preis zur Ehrung von KMU / Kleinen- und mittleren Unternehmen*
  • der Sonderpreis der Jury für eine Person oder Organisation, die in der deutschen Gesellschaft dafür gesorgt hat, dass Vielfalt mehr Wertschätzung und Aufmerksamkeit bekommt.

Wie es möglich ist, Diversity Management erfolgreich zu verwirklichen, zeigen die bisherigen Preisträger*innen des Max-Spohr-Preises:

die Ford Werke GmbH, die Deutsche Bank AG, die Deutsche Bahn AG, die Volkswagen Financial Services AG, die SAP AG, die IBM Deutschland GmbH und die Commerzbank AG, die Deutsche Telekom AG, die Landeshauptstadt München, die Daimler AG, die Stadt Dortmund, EY (Ernst & Young GmbH), die Berliner Verkehrsbetriebe BVG AöR, die Siemens AG und die Landeshauptstadt Hannover.

Als letztes wurden 2020 ausgezeichnet: die Robert Bosch GmbH als Preisträgerin „Privater Sektor“, die Landeshauptstadt Düsseldorf als Preisträgerin „Öffentlicher Sektor“, die Landeshauptstadt München für den 2020 zusätzlich ausgelobten Preis zur Nachhaltigkeit und die evangelische Schulstiftung in der EKBO für unseren Sonderpreis.

Die bisher ausgezeichneten Arbeitgeber*innen teilen eine Überzeugung:
Auf dem Weg zum vielfältigen und wertschätzenden Unternehmen ist der Max-Spohr-Preis ein wichtiger Meilenstein. Zum einen weist er öffentlichkeitswirksam auf die
Vorteile eines ganzheitlichen Diversity Managements hin, zum anderen setzt er ein positives Zeichen, indem er die Unternehmen und öffentlichen Arbeitgeber*innen auszeichnet, die bereits erfolgreich und richtungsweisend auf diesem Weg fortschreiten.

 

Die Vielfalt der Mitarbeiter*innen in Bezug auf Alter, Behinderung, Geschlecht, Herkunft, Religion und Weltanschauung und sexuelle Identität ist Herausforderung und Vorteil, der aktiv zum Besten für die Entwicklung von Arbeitgeber*in wie Beschäftigten genutzt werden muss.

 

Wir wissen, dass jede Bewerbung Zeit benötigt – für Bewerber*innen bringt die Recherche zu den Fragebögen jedoch auch immer Selbstreflexion. Neben der Chance,
zu den zukünftigen Preisträger*innen zu gehören, bietet eine Teilnahme auch ein unabhängiges Feedback unserer Diversity-Expert*innen.

Gerne senden wir Ihnen die nötigen Unterlagen zur Bewerbung zu. Diese können unter msp2022@vk-online.de angefordert werden. Bewerbungsschluß ist der 06. März 2022.

 

 

 

* KMUs: Kleinstunternehmen, kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden in der EU-Empfehlung 2003/361 definiert. Danach zählt ein Unternehmen zu den KMU, wenn es nicht mehr als 249 Beschäftigte hat und einen Jahresumsatz von höchstens 50 Millionen € erwirtschaftet oder eine Bilanzsumme von maximal 43 Millionen € aufweist.